Indonesien

Der Kaffeeanbau konzentriert sich auf Java, Sumatra, Flores und Sulawesi. Java ist ein wichtiger Name in der Kaffeegeschichte. Die ersten Kaffeepflanzen

wurden 1712 von den Holländern eingeführt. 1877 wurden die meisten Arabicas vom Kaffeerost befallen und mussten durch Robusta Pflanzen aus Afrika ersetzt werden. Heute gibt es nur noch zehn Prozent Arabica Pflanzen auf der Insel. Java hat sich zu einem der wichtigsten Robusta Produzenten entwickelt. Der Kaffee ist würzig, kräftig, mit wenig Säure und fast ein bisschen holzig, in etwa vergleichbar mit dem Geruch von Rindenmulch oder tropischen Hölzern. Ein bekannter Blend, der „Mocha Java“, wird aus Bohnen aus Java und dem Jemen gemischt. Der Kaffee aus Sumatra hat dagegen einen viel kräftigeren Körper, der von vielen Kaffeeliebhabern sehr geschätzt wird. „Ankola“ und besonders „Mandheling“ werden sogar als die kräftigsten Arabica Bohnen der Welt beschrieben. Die besten Bohnen von der Insel Sulawesi kommen aus Kalossi, Toraja und Rantepao. Auf Indonesien wird auch ein ähnlicher Kaffee verarbeitet wie der indische Monsooned Coffee. Hier heißt er „aged“, „go-down“ oder „passage“. Dafür wird der Rohkaffee über ein Jahr in speziellen Lagerhäusern aufbewahrt. Vermarktet werden sie unter den Namen „Old Government“, „Old Java“ oder „Old Brown“. Aus Indonesien kommt auch der „Kopi Luwak“.

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